Theo Livestream Talk
Wir leihen unsere Pfarrerin aus!
Am 23.1. um 18:30 ist unsere Pfarrerin Eva Karmrodt zu Gast im Theo Livestream Talk, einem Format von EJW und CVJM Württemberg. Theologie: Relevant. Verständlich. Bewegend. Manchmal sogar witzig. Und vor allem: Interaktiv! Ihr könnt nicht nur zuschauen, sondern euch auch mit Gedanken und Fragen in den Abend einbringen.
Den Link zum Trailer findet ihr hier.
Für mehr Infos besucht die Homepage des TLS
In den nächsten Tagen posten wir hier den Teaser und den Link zum Livestream.
12. Januar 2022
Adventszeit am Evangelischen Seminar Maulbronn
Adventszeit am Evangelischen Seminar Maulbronn
„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit…“ Mit Gesang um den Brunnen des hinteren Klosterhofs herum begingen die Seminarist:innen und ihre Lehrer:innen am vorletzten Sonntag feierlich den ersten Advent. Damit wird eingeläutet, was im Weihnachtsoratorium gipfelt: Die Ankunft!
Bis dahin steht zwar weiterhin das schulische Leben im ehemaligen Zisterzienserkloster, das zum Evangelischen Seminar wurde, im Vordergrund. Dennoch finden sich überall Anzeichen von vorweihnachtlicher Erwartung: So trifft man zuweilen in Gängen, Ecken und Winkeln der Schule auf unerwartete Wichtelgeschenke. Gesänge um den Adventskranz verzaubern das ehemalige Dorment, und Kerzenlicht begleitet das tägliche Essen in der Abt-Entenfuß-Halle. Wenn die Pandemie es erlaubt, wird auch eine Weihnachtsfeier stattfinden, in der die Semis einen Gottesdienst gemeinsam begehen und um den Weihnachtsstern in der Klosterkirche das Lied „Es ist ein Ros´ entsprungen“ singen. Auch ein Geschenk wird es bei der Feier geben, das den Semis der Klasse 10 vom Förderverein der Evangelischen Seminare Württemberg überreicht wird: eine Ausgabe des Novum Testamentum Graece in griechischer Originalsprache, das der ehemalige Ephorus des Evangelischen Seminars Maulbronn, Eberhard Nestle, im Jahr 1898 herausgab. So gelingt es auch in diesen Zeiten, für eine feierliche und stimmungsvolle Atmosphäre zu sorgen.
Bevor schließlich die Semigemeinde in die Weihnachtsferien geht, wird vom Chor des Evangelischen Seminars das Weihnachtsoratorium des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns aufgeführt werden, anfangs mit Zuschauer:innen geplant, nun belohnt sich der Chor mit Abstand und allen Hygienemaßnahmen mit einem Konzert für sich selbst.


Bericht zum Buß- und Bettag
Bericht zum Buß und Bettag
Der Tag begann mit einer kurzen Andacht, die uns auf das Thema „Gebet“ einstimmte. Das Thema Gebet war unser roter Faden durch den Tag.
Nach dieser Andacht hatten wir einen ausgiebigen Workshop zum Thema „Gebet“. Der uns über Zoom zugeschaltete Journalist Micha Kunze behandelte mit uns verschiedene Schreibmethoden. Einmal schrieben wir eine einige Minuten lang ununterbrochen darüber, was uns gerade wütend macht, ein anderes Mal fertigten wir eine Liste an Wörtern zu einem bestimmten Thema an, die wir dann für den Text über dieses Thema nicht verwenden durften. Wir sollten auch versuchen zu sagen, was Gebet für uns ist. Dabei ist bei mir dann folgendes rausgekommen:
Gebet ist für mich eine Danksagung, eine Bitte, eine Klage oder etwas Derartiges. Ich habe oft das Gefühl, es passiert nichts Besonderes danach, es geht normal weiter, als hätte ich nichts gemacht, aber wer weiß, was passiert wäre, hätte ich nicht gebetet? Wäre alles schlimmer oder besser oder sogar genau so? Beten Ist eben etwas sehr Geheimnisvolles. Man kann nicht genau sagen, was und ob es etwas bringt. Ich frage mich auch, ob Beten, wenn Gott doch allgegenwärtig ist, nicht eine sinnlose Zeitverschwendung ist. Wenn unsere Gedanken Gott doch sowieso bekannt sind, braucht man dann zu beten? Der Augenblick der Ruhe kann einem ja vielleicht auch weiterhelfen, vielleicht muss Gott auch klar gesagt werden, was getan werden soll. Bleibt noch das Gefühl, dass das Erbetene nicht immer sofort eintrifft. Rede ich nicht laut genug, müssen meine Gebete gen Himmel geschrien werden? Ich weiß es nicht.
Nach diesem ausführlichen Workshop und einem Mittagessen gingen wir für eine kurze Wanderung durch den Wald südlich von Maulbronn, bei der wir uns über den Tag und auch viele andere Dinge unterhielten. Trotz einiger technischer Probleme beim Workshop und des Ausfalls des Ausflugs ins PKC Freudental, an dessen Stelle die Wanderung getreten war, war es doch ein sehr gelungener und bereichernder Tag.
Ein neuer Flügel für den Musiksaal
Ein neuer Flügel für den Musiksaal
Generationen von Semis spielten seit Oktober 1960 auf dem Pfeiffer-Flügel in brauner Nussbaum-Optik im Oratorium. Nach Abschluss der letzten großen Renovierung 2018 fand das Instrument seinen neuen Platz im Musiksaal: im Klassenunterricht, bei Chorproben von Semichor, Kantorei und Maulbronner Kammerchor, im Gesangsunterricht, beim individuellen Üben, in 12er:innen-Chor-Proben und anderen Ensembleproben – mehrere Stunden täglich war der Flügel seitdem im Einsatz. Diese Belastung machte dem Instrument schwer zu schaffen und sein Zustand verschlechterte sich zusehends. Ein Gutachten befand die Überarbeitung des Flügels als nicht lohnend und so wurde nach reiflicher Überlegung im November 2021 ein neuer Yamaha-Flügel angeschafft. Instrumente dieser Marke finden sich vielfach in Musikschulen oder den Übräumen von Hochschulen, da sie auf hohe tägliche Nutzung ausgelegt sind. Wir freuen uns sehr über das neue Instrument und die vielfältigen zukünftigen Einsatzmöglichkeiten!
Kleinkunst am Seminar
Kleinkunst am Seminar
Am Donnerstag, den 21.10. fand am Seminar der erste Kleinkunstabend des Schuljahres statt. Im vollen Oratorium überschlugen sich die Genres: Gedicht, Satire, „Wahre Geschichten“, Slam Poetry, Parabel, Kunstlied, Oper und Popmusik. Alles fand seinen Platz in diesem seit über einem Jahr fast schon etablierten Format am Seminar. Format bewiesen auch die Semis, die mutig ihre Innenwelt in den verschiedenen Kunstformen nach außen kehrten und darlegten, was ihnen gefällt oder missfällt, wie sie sich fühlen, was sie können, was sie beschäftigt. Selbstbewusst, verhalten, gefühlvoll, lakonisch oder wortgewandt, sangen, spielten und sprachen sie ihre Beiträge. Ein Glück dabei gewesen zu sein!


Exkursion des Seminarkurses zum Campus Galli
Exkursion des Seminarkurses zum Campus Galli
Nach lachender Reise durch Nebel und Grau, mittelalterlich grüßte der Parkplatz. Doch zu früh gekommen, sahen wir Schloss und Elefanten, geleitet von kundiger Einheimischenhand und Hund. Zurück gelangt, fanden wir Führung in fremder Zeit; wissend geführt durch Vergangenes. Bestaunten Machende und Gemachtes, während auf Pfaden durch GrünGrau wir wandelten. Manch Begleiter schloss sich krähend uns an, manch einer verließ uns bedauernd wieder. Am Ziel hungernder Träume speisten wir, während hölzerne Schläge erkrachten, außerordentlich. Bald schon wieder gefahren, verloren wir und fanden uns, und gelangten sicher in vertraute Mauern. Es war zauberhaft.

Erster Ausflug des Seminarkurses
Erster Ausflug des Seminarkurses
Unser erster Ausflug mit dem Seminarkurs der J1 führte uns ins Museum im Frühmesserhaus des Klosters Maulbronn. Dort wird die Lebensweise der Zisterziensermönche in Maulbronn und die Baugeschichte des Klosters dargestellt.
Im Literaturmuseum im Klosterhof fanden wir die Stundenpläne von Kepler, Hölderlin und Hesse. Spannend war der Vergleich zwischen unserem heutigen Tagesablauf und den dreien aus dem 16., 18. und 20. Jahrhundert!

Exkursion des Reli-Leistungskurses ins Bibliorama nach Stuttgart
Exkursion des Reli-Leistungskurses ins Bibliorama nach Stuttgart
Unsere Exkursion führte uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Bibliorama nach Stuttgart. Dort trafen wir uns mit dem Reli-Leistungskurs des Friedrich-Abel-Gymnasium aus Vaihingen, mit dem weitere Begegnungen in den kommenden Kurshalbjahren in Aussicht stehen. Anschließend führten uns die Direktorin des Bibelmuseums Franziska Stocker-Schwarz und die Religionspädagogin Beate Schumacher-Ries durch die Ausstellung. Auf den Spuren biblischer Personen wie Sara, Mose oder David machten wir uns mit der Lebenswelt der Erzählungen vertraut, erfuhren spannende Details zu den Biografien der Personen und konnten an Exponaten zum Anfassen beispielsweise Psalmen vertonen oder die Seereisen des Paulus nachvollziehen. Abschließend teilten wir unsere Eindrücke mit den Schülerinnen des anderen Leistungskurses. Auch die Heimfahrt wird uns in bester Erinnerung bleiben – alles in allem eine gelungene Exkursion, die uns Lust auf weitere Begegnungen gemacht hat.
12er:innen-Konzert des Evangelischen Seminars Maulbronn
12er:innen-Konzert des Evangelischen Seminars Maulbronn
Am Freitag und am Samstag, den 15. und 16. Oktober 2021 fand in der Winterkirche des Klosters Maulbronn das traditionelle 12er:innen-Konzert des Evangelischen Seminars Maulbronn statt. Die jetzigen 12er:innen haben ihre bisherige Seminarzeit Revue passieren lassen und dem Publikum ein vielseitiges Programm präsentiert, das Kirchengesang, Pop und Klassik miteinander verband. Die Interpretationen von Liedern wie „Ubi Caritas“, „California Dreamin´“, „Hey Jude“ oder „Skyfall“ überzeugten durch ihre Schnörkellosigkeit und Ehrlichkeit. Auch die Showeinlage des Bolero von Maurice Ravel für drei Musiker:innen und ein Cello begeisterte die Anwesenden durch ihre Virtuosität. Das Konzert endete mit dem zum „Seminarsong“ avancierten „I leave with the song“, der den emotionalen Höhepunkt darstellte.
Der Abend stellte wieder einmal unter Beweis, dass selbständig agierende Jugendliche viel zu bieten haben und zu Großem fähig sind, wenn sie den entsprechenden Ansporn haben.

Medien-workshop
"Clemens hilft"
Medienworkshop "Clemens hilft"
Letzte Woche fanden in der 9. und 10. Klasse Medienworkshops statt. Dabei beschäftigten sich die NeunerInnen mit ihrem Smartphone und die ZehnerInnen mit dem Thema Fake News.
Zwei Neunerinnen, Finja R. und Marieke L., berichten:
„Am Montag, den 4.10.2021 besuchte uns der Sozialpädagoge Clemens Beisel. In drei Schulstunden lernten wir, wie wir klüger mit sämtlichen Apps auf unserem Smartphone umgehen können. Auch stellten wir fest, dass das Internat in Bezug auf die tägliche Handynutzungszeit unter dem Durchschnitt liegt. Innerhalb der Klasse ist uns bewusst geworden, wie wichtig es ist, darauf zu achten, welche Daten man dem Handy anvertraut.“

















