Die Aufführung der Theater AG


Molières Die gelehrten Frauen aufgeführt von der Theater AG des Evangelischen Seminars

Zeugt es von Bildung, wenn man ins Theater geht, Gedichte liest, die Kasusflexion penibel beachtet, durch geistige Experimente Utopien entwickelt oder ist all das nur Fassade, ein letzter vergeblicher Versuch die eigene Selbstsucht und Aufgeblasenheit zu übertünchen? Dieser Frage hat sich in diesem Jahr die Theater AG des Seminars gestellt.

Die Folie, worauf sie in zwei Aufführungen am letzten Wochenende projiziert wurde, waren die Figuren Molières, die hinter ihrer angeblichen Ernsthaftigkeit und Kultiviertheit doch nur ihren eigenen Vorteil und Machterhalt bewahren wollen. Natürlich geht es noch einmal gut aus für die bürgerliche Gesellschaft, auf dem Weg wird jedoch einiges in Frage gestellt.

Die Schüler:innen des Seminars veranschaulichten mit ihrem abwechslungsreichen Spiel eindrucksvoll die im Stück angelegte Ironie, den Wortwitz und die Gesellschaftskritik Molières. Das (selbst-)bewusste Karikieren der Fächer Griechisch und Latein, die am Evangelischen Seminar unterrichtet werden, spricht für die Inszenierung des Stücks von Herrn Häge und Herrn Utz, welche vom Publikum mit mehrfachem Szenenapplaus honoriert wurde. Zur Beantwortung der eingangs gestellten Leitfrage sei nur so viel gesagt: Wer sich zu ernst nimmt, sorgt mitunter für große Heiterkeit!


Einladung zur Aufführung der Theater-AG


Die Theater-AG spielt Die gelehrten Frauen von Molière

Am 28.02. um 19.30 Uhr und am 01.03. um 17 Uhr führen Semis der Klassen 9 bis 12 mit der Theater-AG im Oratorium Molières Komödie Die gelehrten Frauen auf. In diesem weniger bekannten Stück des berühmten Komödiendichters treffen zur Schau gestellte Vergeistigung und Lebenslust, Bildungshuberei und Bodenständigkeit, ehrliche Liebe und geheuchelte Leidenschaft aufeinander.

Wir haben großen Spaß beim Proben und freuen uns sehr auf die Aufführungen, zu denen wir Sie
ganz herzlich einladen möchten. Karten erhalten Sie bei Frau Förster unter der Mailadresse i.foerster@seminar-maulbronn.de zu 5 € (unter 18 Jahren) und 8 € (Erwachsene).


Aufführungen der Theater-AG


Aufführungen der Theater-AG

Mit Erfolg fanden am vergangenen Wochenende die diesjährigen Aufführungen der Theater-AG des Evangelischen Seminars statt. Großen Spaß machte es dabei die Semis in der Verwechslungskomödie „Was ihr wollt“ von William Shakespeare zu sehen.

Mit Enthusiasmus, Freude und Spielwitz kitzelten die Schauspieler:innen aus dem Stück heraus, dass man sich durch blindes Beharren auf falsche Erwartungen gerne täuscht.



Bald ist wieder Theater!


Bald ist wieder Theater!

Auch dieses Jahr laden wir Sie herzlich zur Aufführung der Theater-AG ein!

Alle Informationen entnehmen Sie dem Plakat!



Der erste Kleinkunstabend am Semi in diesem Schuljahr


Der erste Kleinkunstabend am Semi in diesem Schuljahr

 

Zum ersten Mal wieder in diesem Schuljahr fand am Samstag, den 11.11. das bekannte Format des Kleinkunstabends statt, in dem die Semis Mitschüler:innen und Lehrer:innen ihre Talente in den Bereichen Musik, Literatur, Satire, Schauspiel oder Tanz darbieten.

Im wie gewohnt kurzweiligen, vielfältigen und unterhaltsamen Programm wurden Variationen zum Lobgesang der Maria auf der Blockflöte zum Besten gegeben, ein selbst geschriebener Text über eine versteinerte Rübe vorgetragen oder eine Percussion-Showeinlage mit Löffeln im Dirndl aufs Parkett gelegt. Vom Musikkurs von Herrn Fahnster wurde eine herzergreifende Choreographie von „all of me“ präsentiert, bei der sich die Gruppe der Frisur nach an ihren Lehrer angepasst hat.

Der Abend hat wieder einmal unter Beweis gestellt, wie kreativ, humorvoll, inspiriert und liebevoll das schulische Leben an einer allgemeinbildenden Schule mit Internat ist.



Aufführung der Theater-AG des Evangelischen Seminars Maulbronn


Aufführung der Theater-AG des Evangelischen Seminars Maulbronn

Welch ein Spektakel, welch eine Dramatik – und welch gelungene Aufführungen der Theater-AG des Evangelischen Seminars Maulbronn!

Am 16.06. und 17.06. spielte sie im Laienrefektorium des Klosters die Antigone von Sophokles. Das Stück handelt vom Mädchen Antigone, der Tochter des Ödipus. Weil ihr Bruder Polyneikes seine eigene Heimatstadt Theben mit einem großen Heer angegriffen hatte, um an die Macht zu gelangen, hat Kreon noch über den Gefallenen die Strafe verhängt, unbestattet zu bleiben. Antigone widersetzt sich dem neuen Herrscher, indem sie trotz Verbots an Polyneikes’ Leichnam die Begräbnisriten vollzieht. Kreon bleibt bei der Todesstrafe, die er jedem angedroht hat, der seinem Verbot zuwiderhandelt, obwohl es sich bei der Verhafteten um seine Nichte und die Verlobte seines Sohnes Haimon handelt. Das Ergebnis des Starrsinns von Kreon und Antigone ist nun der Tod von Antigone selbst als auch der Selbstmord von Haimon und Eurydike, der Frau Kreons.

Die Aufführung der Tragödie reiht sich in eine ganze Serie großer Projekte und Unternehmungen des Seminars wie beispielsweise die Uraufführung der „Weltharmonik“ von Karsten Gundermann sowie die Fahrt der Klassen 10-12 nach Griechenland, beides im vergangenen Mai, ein. Direkt nach den Pfingstferien zeigten die Seminarist:innen, genau wie der Leiter der Theater-AG, Tobias Utz, also wieder vollen Einsatz bei den Proben, die oft bis in den späten Abend hinein dauerten. Von Müdigkeit oder fehlender Motivation war indes nichts zu merken und Fleiß und Mühe haben sich ausgezahlt, wie die beiden Aufführungen bewiesen haben. Die Schüler:innen haben eine beeindruckende schauspielerische Leistung gezeigt und den antiken Stoff samt seiner Figuren anschaulich zum Leben erweckt. Dafür allen Teilnehmenden herzlichen Dank!



Einladung zur diesjährigen Theateraufführung unserer Theater-AG


Herzliche Einladung zu den diesjährigen Theateraufführungen unserer Theater-AG! Am 16.06. ab 19.30 Uhr und am 17.06. ab 20.00 Uhr spielen wir im Laienrefektorium im Kloster die

Antigone

von Sophokles.

Das Stück handelt vom Mädchen Antigone, der Tochter des Ödipus. Weil ihr Bruder Polyneikes seine eigene Heimatstadt Theben mit einem großen Heer angegriffen hatte, um an die Macht zu gelangen, hat Kreon noch über den Gefallenen die Strafe verhängt, unbestattet zu bleiben. Antigone widersetzt sich dem neuen Herrscher kompromisslos und radikal, indem sie an Polyneikes’ Leichnam die Begräbnisriten vollzieht, die von jeher Aufgabe der Hinterbliebenen sind. Kreon bleibt bei der Todesstrafe, die er jedem angedroht hat, der seinem Verbot zuwiderhandelt, obwohl es sich bei der Verhafteten um seine Nichte und die Verlobte seines Sohnes Haimon handelt.

Ob es sich bei der Tragödie auch aus Ihrer Sicht um „eines der allererhabensten, in jeder Rücksicht vortrefflichsten Kunstwerke aller Zeiten“ handelt, wie Hegel meinte, müssen Sie nach dem Besuch einer der beiden Aufführungen entscheiden. Dafür, dass Sie das auch wirklich können, werden die Hingabe, die Spielfreude und der Probenfleiß der Semis sorgen; davon bin ich schon heute überzeugt.

Stehplatzkarten für Erwachsene für 7 Euro und für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren für 4 Euro können per Mail an die Adresse p.rank-kreisel@seminar-maulbronn.de bestellt werden und an der Abendkasse bezahlt werden. Die Abendkasse öffnet am Freitag um 18.30 und am Samstag um 19 Uhr.

Integraler Bestandteil unserer Inszenierung ist in diesem Jahr ein stehendes Publikum. Sollten Sie unter gar keinen Umständen eine gute Stunde lang stehen können, die Aufführung aber dennoch besuchen wollen, bitte ich Sie darum, dies bei der Kartenbestellung anzugeben. Die Staffelung kleiner- und größergewachsener Personen im Publikum werden wir zu Beginn der Aufführung gemeinsam initiieren. Ich bitte Sie um Ihr Verständnis und um Ihre Unterstützung bei der Inszenierung und würde mich freuen, Sie Mitte Juni bei der Antigone begrüßen zu dürfen.

Tobias Utz


Back on stage – 🎭 Theater 2022

Back on stage – 🎭 Theater 2022

“Das hier werdet ihr mit bis ins Altersheim nehmen, die Klausur nicht.”, so lautete die Aufforderung unseres Theaterlehrers Herr Utz. Nun mussten wir unsere Prioritäten setzen, doch die Entscheidung fiel uns nicht schwer. Eine Eins können wir auch noch wann anders schreiben.

Unsere Aufmerksamkeit in den Tagen vor den Aufführungen galt einzig und allein dem Theater. Eine ganze Woche lang probten wir jeden Abend von nachmittags bis spät in den Abend an Shakespeares “Viel Lärm um Nichts”. Die Proben waren hart und lang, es machte aber umso mehr Spaß, dabei zuzuschauen, wie das Stück Tag für Tag mehr Gestalt annahm, sei es durch die wunderschönen mittelalterlichen Kostüme, sei es durch die Frisuren und das Make-Up, die die Figuren zum Leben erweckten. Auch das Oratorium, das von vielen fleißigen Helfer:innen in einen Theatersaal verwandelt wurde, sorgte für das richtige Ambiente.

Trotz den ausführlichen und sehr produktiven Proben, waren wir am Tag der Premiere ziemlich aufgeregt. Sitzt der Text? Können alle ihre Einsätze? Was, wenn etwas schief läuft? Jedoch war die Anspannung nicht nötig. Alles funktionierte reibungslos und wir waren danach unbeschreiblich glücklich und voller Vorfreude auf den nächsten Tag.

Auch die zweite Aufführung am Sonntag war ein voller Erfolg. Nun kamen aber gemischte Gefühle auf: Zum einen waren wir über die gelungenen Vorstellungen überglücklich, zum anderen nahm langsam die Enttäuschung, dass diese tolle Zeit voller Theater nun zu Ende gegangen ist, Überhand.

Jedoch können wir alle zustimmen: Dieses Erlebnis werden wir mitnehmen bis ins Altersheim!

Fotos: Conrad Schmitz


Much Ado About Nothing - Viel Lärm um nichts

Much Ado About Nothing - Viel Lärm um nichts

Um nichts? Geht es in dieser beliebten Shakespearekomödie wirklich um nichts?

Eine Menge Lärm, Getue, Aufhebens, Theater … gibt es im Stück, wie auch immer man Shakespeares „Ado“ übersetzen will, mit Sicherheit.

Meint der Dichter wie Platon, dass das, was wir an der Welt und damit auch an unseren Mitmenschen wahrnehmen, nicht die wahre Wirklichkeit, sondern eigentlich nichtig ist?

Um den äußeren Anschein und ihre Wirkung auf Andere geht es den Figuren jedenfalls permanent. – Dass sie dies im Einzelfall weit von sich weisen, ist dabei beileibe kein Widerspruch, sondern eher Beweis.

So gesehen könnte man die Komödie vielleicht als Betrachtung von Schein und Sein und ihrem Verhältnis zueinander interpretieren. Ganz gewiss aber feiert sie auf der Theaterbühne das Theaterspielen.

Herzlich willkommen zu unseren Aufführungen am 21. und 22. Mai!

Die Theater-AG des Evangelischen Seminars


Kleinkunstabend am 22. Oktober 2020

Kleinkunstabend am 22. Oktober 2020

Gestern Abend um 20.45 Uhr hieß es wieder einmal: Bühne frei für den nächsten Kleinkunstabend! Unter Einhaltung der nötigen Hygienestandards verwandelte sich unser Lichthof im Handumdrehen zu einem Ort kreativer Darbietungen, denen das zahlreich erschienene Publikum gespannt und staunend beiwohnte. Kunst quasi zum Anfassen und das in ganz unkomplizierter Atmosphäre. Sehr spontan erklärten sich Semis aller Jahrgänge und auch Lehrer und Lehrerinnen bereit, gemeinsam ein überaus attraktives Programm auf die Beine zu stellen.

So ergab sich denn ein buntes Potpourri von über 40-minütiger Dauer, das Raum bot für Ernstes und Humorvolles, aber auch Nachdenkliches und Erbauliches. Neben Klavierkabarett und diversen musikalischen Beiträgen, reihten sich Gedichte um die persönliche Identität, aber auch dichteste Prosabetrachtungen zu den Irrungen des Alltags – natürlich alles selbstgeschrieben. Ein pfiffiges bon mot wurde ergänzt durch eine didaktisch inspirierte Jongliereinlage, die amüsant die Gesetze der Physik verdeutlichte. Abschluss und sicher einer der Höhepunkte der Show bildete der 12er-Chor mit seiner Version von Elvis‘ Fallen in Love.

In jedem Fall also eine äußerst unterhaltsame und kurzweilige Angelegenheit, die definitiv Lust auf mehr macht. Wir alle freuen uns schon auf den nächsten Kleinkunstabend, der etwa Anfang Dezember stattfinden wird.