Erlebnistage der Klasse 9


Erlebnistage der Klasse 9

Nach den ersten drei Tagen am Semi standen für uns 9er samt Klassenlehrerteam zwei Erlebnistage an. Diese starteten gleich aktiv mit einer kurzweiligen Wanderung vom Seminar Maulbronn zum Füllmenbacher Hof, wo uns zwei Erlebnispädagoginnen herzlich begrüßten. Nach einer kurzen Verschnaufpause, bei der die meisten schon ihr Lunchpaket verzehrten, legten wir direkt mit der ersten Aktivität los. Im Laufe des Tages lernten wir uns bei verschiedenen Spielen immer besser kennen. Dank der Reflexionsrunden erkannten wir auch, was es braucht, damit eine Gemeinschaft gut funktioniert, und haben gleich begonnen, daran zu arbeiten. Gemeinsam haben wir es immer geschafft, die unterschiedlichen uns gestellten Herausforderungen zu meistern. Nach dem selbstgekochten Abendessen haben wir schließlich am Lagerfeuer bei Mondschein mit Stockbrot und Smores den Abend des ersten Tages ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen hieß es nach einem lebhaften Frühstück, die nächste Herausforderung zu bewältigen: das Haus so zu hinterlassen, als seien wir nie da gewesen. Nachdem wir das -aus unserer Sicht- geschafft haben, durften wir jetzt unseren Teamgeist und unsere Kletterkünste im Kletterwald Illingen auf die Probe stellen. Nach einer Einführung in die Ausrüstung konnten wir in Kleingruppen die unterschiedlichen Routen erkunden und über uns selbst hinauswachsen. Aus den Höhen der Baumwipfel zurückgekehrt begrüßten uns auf dem Klosterhof wieder die Semis der zwölften Klasse, die sich ein tolles Willkommensprogramm für uns ausgedacht hatten.


Klostertag


Ora et labora - Klostertag am Seminar

Ora et labora: 24 Stunden leben wie die Mönche. Auch in diesem Jahr fand wieder unser Klostertag statt. Am 21. und 22. Juli zogen wir als Seminargemeinschaft weiße Kutten über unsere Alltagskleidung und verbrachten einen ganzen Tag in der Tradition der Zisterziensermönche.

Wir haben gemeinsam geschwiegen, gegessen und gebetet. In den Zeiten dazwischen konnten die Schüler:innen ihre Talente in Projektgruppen entdecken und wurden unter professioneller Anleitung zu Expert:innen in Sachen Töpfern, Imkern, Flechten, Steinbearbeitung, Kräuterkunde und Kochen.

Ein wunderbarer Tag, der zu unserer Schule gehört und sie mitprägt.



Plätzlesturnier


Das Plätzlesturnier am Evangelischen Seminar

Letztes Dableibewochenende des Schuljahres am Seminar: Semis, Wettkampf, Fest, Austausch, Semigemeinschaft. Und auch dieses Jahr fand am Samstag, den 20. Juli am Evangelischen Seminar Maulbronn das jährliche Plätzlesturnier statt. Johannes Schmid (Promotion 72/76) und Ephorus Keitel haben erneut eingeladen und die Semis kamen. Ob allein oder mit Familiennachwuchs: Viele reisten an und waren wieder Teil ihres Evangelischen Seminars, der Schule, in der sie entweder zwei oder vier Jahre lebten und lernten.

Die Klasse 11 reaktivierte ihren Getränkeverkauf und sorgte mit Erfrischungsgetränken und Melonen dafür, dass an diesem heißen Samstag Sportler:innen und Zuschauer:innen nicht dehydrierten. Sportlich gesehen wurde wie gewohnt schöner und fairer Fußball gespielt und im Endspiel setzte sich verdient „KGK“ gegen die „Kapitäne“ durch.

Die Nacht im Klostergraben verlief ruhig, in ausgelassener Feierstimmung und ohne Zwischenfälle, so dass dem nächsten Plätzlesturnier, das am 26. Juli 2025 stattfinden wird, nichts im Wege steht. Dass sich das Turnier im kommenden Jahr zum 50. Mal jährt, zeugt von seiner Beliebtheit unter den ehemaligen und aktuellen Seminaris:innen und ist nicht der einzige Grund dafür, unbedingt beim Fest dabei zu sein.



Gemeinsame Berlinfahrt von J1 und Klasse 10


Gemeinsame Berlinfahrt von J1 und Klasse 10

Gleich mit zwei Klassen sind wir dieses Jahr nach Berlin gefahren, um die Luft unserer Hauptstadt zu schnuppern. Für die 10. Klasse war es die obligatorische Klassenfahrt in diesem Schuljahr, während es für die J1 einen „Nachtrag“ dafür darstellte, dass sie letztes Jahr mit nach Griechenland gefahren war.

In neuartiger Zusammenstellung machten wir uns also auf den Weg, um nach einer entspannten Fahrt mit der Bahn in Berlin anzukommen und uns direkt ins Getümmel zu stürzen: Brechts Dreigroschenoper und die Erkundung verschiedener Kieze standen auf dem Programm des ersten Abends.

Am nächsten Tag, der den Themen Zweiter Weltkrieg und Nationalsozialismus gewidmet war, zog sich öfters unser Magen zusammen, da wir am Ort des Umsturzversuchs von Stauffenberg und in der ehemaligen Zentrale der Gestapo die Abgründe unserer Geschichte eindrücklich aufgezeigt bekamen. Anschließend ging es ins Jüdische Museum, in dem der Reichtum der jüdischen Kultur präsentiert wird. Aber auch hier stießen wir immer wieder an unsere Grenzen, da die Auslöschung jüdischen Lebens überall mitschwingt.

Am Folgetag begriffen wir sowohl am Checkpoint Charlie, an der Bernauer Straße, als auch in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dass mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs das Unrecht keineswegs ein Ende fand.

Die uns alle betreffenden aktuellen politischen Debatten zur BaföG-Reform und zum neuen Pandemieabkommen der WHO konnten wir schließlich am vorletzten Tag beim Besuch einer Plenarsitzung im deutschen Bundestag erleben.

Abgesehen nun von all diesen Programmpunkten; wie schön war es in einer Großstadt mit seinen Mitsemis umherzugehen, auf eigene Faust kreuz und quer durch die Stadt zu laufen bzw. zu fahren, den Sonnenuntergang gemeinsam zu erleben…

Eine gelungene Klassenfahrt, von der man noch lange schwärmen könnte.



Auf Geisterjagd


Auf Geisterjagd am 1. Mai

Auf den Spuren einer tragischen Liebesgeschichte wanderten 12 Seminaristinnen am 1. Mai entlang der Eppinger Linien zur Chartaque am Sauberg, wo ein fulminantes Mittagessen mit alkoholfreiem Sekt, viel Limonade, bunten Aufstrichen und vielen weiteren Leckereien wartete. Unterwegs lösten die Abenteurerinnen knifflige Rätsel, entdeckten Schätze und fischten eine Flaschenpost aus dem Schmiebach. Dabei lüfteten sie das Geheimnis eines Geistes, der in und um eine Säule im Dorment sein Unwesen treiben soll. Was für ein lustiger, spannender und ereignisreicher Ausflug!

Danke an alle, die mit dabei waren – es war uns ein Fest!



Chorprobentage im Monbachtal


Chorprobentage im Monbachtal

To stop the train in cases of emergency just pull down the chain! Penalty for improper use: five pounds! Mit diesem als Kanon gesungenen Hinweis aus dem britischen Nah- und Fernverkehr beginnt unser dreitägiger Probenaufenthalt im Monbachtal. Es heißt, sich aufzuwärmen und sich körperlich und stimmlich darauf einzustellen, von früh bis abends zu singen. Beethoven, Mozart, Mendelsohn und Gjeilo stehen auf dem Programm und es gilt, die Stücke für die bevorstehenden Konzerte des Seminarchors einzustudieren.

Neben den intensiven und anspruchsvollen Proben unter der Leitung von Sebastian Eberhardt und der ehemaligen Seminaristin Salome Martin, die unsere Konzentration, Wachheit und Ausdauer fordern, haben wir auch Zeit miteinander zu spielen und uns an der Schönheit des Monbachtals zu erfreuen. Auf eindringliche Weise erfährt während dieser Tage jeder und jede Einzelne von uns, dass gemeinsames Musizieren im Chor einen grundlegenden Bildungsinhalt darstellt, den zu erleben, uns sehr dankbar macht.

 

Konzerte des Seminarchors:

24.02.2024, 18.00 Uhr, Christuskirche Heilbronn

25.02.2024, 18.00 Uhr, Stadtkirche Aalen

16.03.2024, 17.15 Uhr, Winterkirche im Kloster Maulbronn



Unsere Weihnachtsfeier!


Unsere Weihnachtsfeier!

Der traditionelle Ablauf, die feierlichen Geschenke, das wohlige Gefühl dazu zu gehören!