Von unerwarteten Stopps und offenen Türen – die Zehner:innen in Blaubeuren
Manchmal beginnt ein Abenteuer mit einem unerwarteten Halt: Kurz vor Ulm stand der Zug plötzlich still – Gleisstörung. Doch statt Frust gab es eine spontane Rettungsaktion: Unsere Gastgeber:innen aus Blaubeuren holten uns ab. Besser hätte die Einstimmung kaum sein können.
Nach der gemeinsamen Fahrt zum Seminar, herzlicher Begrüßung und dem ersten Abendessen war schnell klar: Diese Tage würden von Begegnungen leben. Beim Kennenlernabend wurde gelacht, in der Abtskapelle innegehalten. Spätestens da fühlte es sich ein bisschen wie Zuhause in Maulbronn an.
Der nächste Tag brachte Kopf und Herz in Bewegung: Projektunterricht, gemeinsames Übersetzen und Nachdenken über das Gleichnis vom Sämann, und am Nachmittag der Blick von ganz oben bei der Besteigung des Ulmer Münster. Abends Gespräche in der Bar, Pony und Karten auf den Tischen. Die Gespräche zogen sich bis zur Andacht.
Am Donnerstag schließlich noch einmal gemeinsam Lernen, Entdecken und ein Abstecher ins URMU, bei dem die kulturelle Evolution des Menschen alle fesselte. Dann ging es wieder zurück nach Maulbronn und direkt in die Chorproben; ein wenig müde, aber zufrieden.
Was bleibt? Dankbarkeit für enorme Gastfreundschaft, viele erstarkte Verbindungen und die Erinnerung daran, dass selbst eine Zugpanne der Anfang von etwas richtig Schönem sein kann.








